Preise
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Der Golden Retriever und Labrador Retriever Zwinger “vom Sirius” gibt zeitweise Welpen aus Verantortungsvoller Zucht von HD freien Eltern ab. Unsere Welpe sind geimpft und gechipt und erhalten eine Ahnentafel und werden tierärztlich kontrolliert. Wir sind als Hundezüchter im Zuchtverband eingetragen.

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Kaufpreis eines Retriever Welpen

Häufiger Ablauf einer telefonischen Anfrage:
Hallo, ich habe gesehen, dass Sie Welpen zu verkaufen haben, was kostet denn ein Welpe?  Ach so, das bespreche ich erst mit meinem Partner, ich melde mich dann wieder? So bzw. ähnlich verlaufen viele Telefongespräche, ein grosser Teil der Anrufer meldet sich nicht mehr und sind der Ansicht, dass wir unsere Hunde viel zu teuer verkaufen.
Aber stimmt denn dass, verkaufen wir unsere Welpen wirklich zu teuer? Vergleichen Sie uns doch mal mit anderen  guten Züchtern und Sie werden feststellen, das wir mit 900 bis 1000 Euro im " Mittelfeld " liegen.
Es gibt Züchter die ihre Hunde teuerer verkaufen und es gibt solche die Hunde eben billiger verkaufen , allerdings variieren die Preise meist nur um plus/minus 10% (
bei seriösen Züchtern).
Warum sind Rassehunde so teuer ? Diese Frage stellen sich viele Hundefans, die sich zum Kauf eines Rassehundes entschlossen haben. Angeregt durch den Besuch einer Rassehunde-Ausstellung oder durch einen Artikel in einer Hundezeitschrift, kommt bei vielen den Wunsch auf einen dieser schönen Welpen zu kaufen.
Schnell kann sich Unmut und Enttäuschung breit machen angesichts der ( so scheint es) horrenden Preisvorstellungen der Züchter und so mancher fragt sich, wieso er viele hundert Euro für ein Liebhabertier hinlegen soll, wo er doch weder züchten noch ausstellen will und der Stammbaum letztendlich in der Schublade verstaubt. Schnell ist man sich sicher, das Züchter wohl unheimlich geldgierig sein müssen und sich an den Jungtieren eine " goldene Nase" verdienen. Aber zum Glück gibt es da ja auch noch zahlreiche " Züchter " die ihre Tiere zu Niedrigpreisen unter die Leute bringen.
Diese Tiere haben auch einen Stammbaum kosten aber oft nur halb so viel wie die Hunde der Züchter, die einem Rassehundeverein angeschlossen sind. Was steckt hinter solchen Preisunterschieden ? Eine artgerechte Haltung und Aufzucht hat ihren Preis, deshalb muss bei " Billigangeboten" davon ausgegangen werden, dass diese Preise nur möglich sind, weil Elterntiere sowie Welpen aus sehr schlechter Aufzucht und Haltung stammen. Bei diesen Tieren handelt es sich meist um solche aus einer Massenzucht, die einzig der Vermehrung dienen und viel Erlös zum Ziel haben. Die Muttertiere werden viel zu früh und zu häufig gedeckt, schamlos ausgenutzt bis sie geschwächt und ausgemergelt sterben. Bei der Verpaarung der Elterntiere achtet man weder auf Gesundheit, Qualität und Charakter und von einer medizinischen Grundversorgung der Tiere kann nicht ausgegangen werden (das wäre viel zu teuer).
Züchter, der meisten Vereine unterliegen Zuchtrichtlinien, die eng am Tierschutzgesetz ausgerichtet sind. Diese Regeln stehen auch für die medizinische Versorgung der Welpen ( Impfungen, Wurmkuren usw.). Spätestens an dieser Stelle müsste jedem klar sein, dass der artgerechte und verantwortungsvolle Umgang mit Tieren seinen Preis hat.
Wem jetzt der Preis für eine Rassehund immer noch zu hoch scheint, dem sei gesagt, dass auch das Decken beim Rüden bezahlt werden muss ( Deckpreis zwischen700 bis 1000 Euro) und dazu kommt die Anreise (teilweise bis zu 1000km ) und die Aufenthaltskosten während des Deckens. Natürlich bekommen die Jungtiere sowie die Muttertiere spezielles Aufzuchtfutter, welches nicht im Supermarkt erhältlich ist, dass jedoch eine optimale Grundversorgung der Welpen  garantiert. Auch die medizinische Versorgung der Hunden sind für seriöse Züchter selbstverständlich und nicht kostenlos. Dabei sind allfällige Behandlungskosten für Krankheiten nicht mitgerechnet, von denen leider auch ein noch so verantwortungsbewusster Züchter nicht immer verschont bleibt.
Nur wer billig " produziert" kann auch billig verkaufen. Den Preis zahlen in erster Linie die Tiere, aber auch die neuen Besitzer, denn diese kommen in den wenigsten Fällen preisgünstig davon. Häufig sind viele Tierarztbesuche und eine niedrige Lebenserwartung die Folge. Die einzigen, die zufrieden aus dem Geschäft hervorgehen werden, sind die skrupellosen Geschäftemacher, welche durch den Verkauf nicht nur profitieren sondern auch Platz für neue "Ware" machen.
Nun gibt es Hundehändler, die die billig importierten Welpen aus England oder Osteuropa zu überhöhten Preisen verkaufen, mit dem Argument dass es Top-Hunde aus Championlinien seien. Eine Verpaarung von Championhunden gewährleistet weder Top-Qualität des Exterieurs der Hunde geschweige denn was die Gesundheit und den Charakter der Hunde anbelangt! => siehe.
auch Hundehandel



Hundehandel

In letzter Zeit waren vermehrt Inserate von Hundehändler in der Presse, die  Retriever zum Verkauf anboten. Teilweise "Laienhändler", die angeblich für einen Bekannten oder Kollegen einen Hund besorgten und halt gerade noch einen mehr mitnahmen oder einen übrig haben. Teilweise aber auch von bewilligten Hundehändlern, die aber die Käufer nicht darüber informieren, dass sie professionell mit Hunden handeln.
Schlussendlich muss jeder selber wissen, wo er seinen Hund kauft, aber ich bin der Meinung dass der Verkäufer den Käufer ehrlich informieren sollte.
Aber was diese Händler nicht erwähnen, dass in England (oder auch in Osteuropa) jeder der einen Hund mit (FCI-)Papieren hat, züchten kann. Es gibt oftmals keine Zuchtzulassung, bei der Gesundheitstests (HD, ED, Patella) verlangt werden, das Wesen des Hundes überprüft und das Exterieur des Hundes beurteilt wird, ob er auch dem Standard entspricht. Es gibt meist keine Kontrollen wie die Hunde aufwachsen oder sozialisiert werden. Oft werden die Welpen viel zu früh (schon mit 6 Wochen oder noch früher) von der Mutter weggenommen und exportiert. Die Welpen werden weder entwurmt noch geimpft. Ebenso werden die Zuchttiere nicht entwurmt und geimpft, oft machen die Welpen schon früh Krankheiten durch (z.B. Parvo) oder werden krank verkauft, was für den Laien nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist.
Bei mangelnder bzw. nicht erfolgter Entwurmung der Welpen kommt es zu schwerwiegenden Gesundheitsschädigungen kommen, die nicht mehr aufgeholt werden können (Wachstumsstörungen, Proteinmangel im Blut, Untergewicht, etc.). Oft führt dies dazu dass der Hund in ständiger ärztlicher Behandlung ist (was enorme Kosten mit sich bringt) oder führt oft sogar zum frühzeitigen Tod des Hundes.
Wenn Sie beim Verkäufer nicht mindestens die Mutterhündin sehen können, handelt es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um einen Hundehändler.